Hinter dem Projekt, das zur Herausgabe dieser homepage führt, stehen einige Leute, die sich im so genannten wertabspaltungskritischen Diskurs verorten. Das ist aber für andere Leute keine Voraussetzung dafür, mit eigenen Beiträgen die Seiten dieser homepage mit zu befüllen.

Eher auch ist es unser Anliegen, den Diskurs der Wertabspaltungstheorie, wie er in der Öffentlichkeit etwa durch die Zeitschrift „exit!“ und durch die Zeitschrift „Krisis“ bekannt gemacht wurde, entlang schon früher angedeuteter Linien zu vertiefen: Durch die Zusammenschau von Gesellschaftskritik und Kunstkritik etwa könnte eine präzisere Bestimmung und Kritik des Verhältnisses von ökonomischem Unterbau und ideologischem Überbau zu Ergebnissen führen, die die vulgärmaterialistische Tradition einer orthodoxen Marxologie in Frage stellen. Ähnliches soll auch für die Frage der Subjektkonstitution gelten, die die Äußerungen der Ideologie nicht mehr als von der Ökonomie abgeleiteten Überbau begreift, sondern als tragendes, konstruktives und konstitutives Element über die soziologische Evidenz der Existenz von Klassen hinaus als deren Gemeinsames, als notwendige Äußerung der bürgerlichen Gesellschaft und Geselligkeit über sich selbst und Vergewisserung ihrer selbst.

Aus den hier veröffentlichten Aufsätzen wird klar, in welche Richtung unsere Reise geht. Daraus wird auch klar, was in der Folge auf dieser homepage von uns und anderen weiter zur Diskussion gestellt wird. Wer sich daran mit eigenen Beiträgen beteiligen will, kann über „Kontakte“ sich an uns wenden. Unverlangte Beiträge sind willkommen.

 

 

 

 

 
   

 

 

 

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letzte Änderung am 19. 04. 2008  

 

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